US-Studie: Feinstaub kann auch Demenz auslösen + + Ultrafeinstaub ist noch gefährlicher!

“Die Feinstaubbelastung in NRWs Städten wird und wird nicht besser. Dass Feinstaub Herzinfarkte und Schlaganfälle begünstigen kann, ist nicht neu. Doch jetzt sagt eine US-Studie, dass Feinstaub auch Demenz auslösen kann. Ist was dran? markt geht der These nach.”

Quelle: http://www.ardmediathek.de/tv/markt/Gesundheit-Demenz-durch-Feinstaub/WDR-Fernsehen/Video?bcastId=7486252&documentId=29102112
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Gemeinsame Presseerklärung der Bürgerinitiativen und Bündnisse gegen Fluglärm

abb     BVBB   BüSO

 

 

Gemeinsame Presseerklärung der Bürgerinitiativen und Bündnisse gegen Fluglärm

 

Nachtflugverbot BER – Regierungsbildung Berlin

2012 forderten über 139.000 Berlinerinnen und Berliner ein landesplanerisches Nachtflugverbot von 22-6 Uhr für den zukünftigen BER (Volksbegehren Nachtflugverbot).

Grüne und Linke unterstützten damals das Volksbegehren. In ihren aktuellen Wahlprogrammen treten sie für ein Nachtflugverbot von 22-6 Uhr am zukünftigen BER ein. Im Land Brandenburg war 2012 das Volksbegehren ‚Nachtflugverbot‘ mit 106.000 Stimmen erfolgreich und wurde vom Landtag mit großer Mehrheit angenommen. Der alte SPD- und CDU-geführte Senat hat dieses Ergebnis direkter Demokratie im Nachbarland in seiner Umsetzung bisher verhindert.

ABB, BVBB und Bündnis SüdOst fordern Grüne und Linke in Berlin auf, zu ihren vor der Wahl gemachten Aussagen zu stehen und bei den aktuellen Koalitionsverhandlungen auf der Durchsetzung des Nachtflugverbotes zu bestehen. Weiterlesen

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BER-Schallschutz: Flughafen ändert Flugzeugmix

Blankenfelde-Mahlow, 5. September 2016

BER-Schallschutz: Flughafen ändert Flugzeugmix

In ihrem aktuellen Anwohnerinfo „BER aktuell“ September 2016 teilt die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) mit, dass sie bei Schallschutzanträgen, die nach dem 30.09.2016 bei ihr eingehen, einen neuen (leiseren) Flugzeugmix ansetzen wird.

Der Flugzeugmix ist eine der entscheidenden Größen, die der Bemessung der notwendigen Schallschutzmaßnahmen zu Grunde gelegt werden.

Eigentümer, die für ihr schallschutzberechtigtes Gebäude noch keinen Schallschutzantrag gestellt haben und sich den alten (lauteren) Flugzeugmix als Bemessungsgrundlage sichern möchten, sollten jetzt umgehend ihren Antrag bei der Stabsstelle Schallschutz der FBB einreichen.

Ein entsprechendes Antragsformular kann auf den Internetseiten der FBB (www.berlin-airport.de) heruntergeladen werden. Der Antrag kann aber auch formlos unter Angabe des vollen Namens des Eigentümers sowie der Adresse des Gebäudes, für das Schallschutz beantragt wird, an die folgende Adresse geschickt werden: Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, Schallschutz, 12521 Berlin.

In diesem Zusammenhang ist zu beachten, dass auch für jene Wohn-, Schlaf- und Arbeitsräume, die nach dem 15.05.2000 im planfestgestellten Tag- und/oder Nachtschutzgebiet errichtet wurden, ein planfestgestellter Schallschutzanspruch besteht, wenn das Grundstück zum 15.05.2000 im baurechtlichen Sinne wohnbebaubar war und diese Wohnbaubarkeit seit dem 15.05.2000 ununterbrochen bestand.

Ortwin Baier

Bürgermeister

Blankenfelde-Mahlow

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Antrag auf Schallschutz: Formular

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Feinstaub im Kopf

….Die Forschergruppe um Barbara Maher von der Universität Lancaster hat
die verdächtigen Partikel in den Gehirnen von 37 Verstorbenen aufgespürt,
die ihr Leben in Feinstaubwolken verbracht hatten…

….. Maher und ihre Kollege fanden runde Eisenoxid-Teilchen in Nanogröße in
Proben aus den Gehirnen. Diese Nanopartikel finden sich im Feinstaub, der
aus Verbrennungsmotoren stammt.

….Die Forscher fanden die Eisenoxid-Nanopartikel nicht nur in den Hirnen
der Demenzkranken, sondern in jeder Probe.

….Ob sie im Gehirn mit dazu beitragen, dass eine Demenz entsteht, muss
dringend weiter untersucht werden.

Quelle: http://www.welt.de/print/die_welt/wissen/article157962686/Feinstaub-im-Kopf.html
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Schallschutz vor Fluglärm; Theorie und Praxis passt nach jahrelangem Wurschteln der FBB noch immer nicht zusammen

Flughafen Berlin-Brandenburg

Lärmschutz reicht oft nicht aus

Ein Fraunhofer-Gutachten prüft eingebauten Schallschutz nach. In 29 Prozent der Fälle ist es drinnen zu laut. VON THORSTEN METZNER

Ganz schön nah dran. Für viele Anwohner wird sich die Wohnsituation drastisch verschlechtern, wenn der BER in Betrieb geht.

Am BER liegt neuer Krach in der Luft. Und wieder einmal geht es um den Schallschutz für die rund 25.000 Anwohner des Flughafens, an dem nach den offiziellen Plänen ab Oktober 2017 alle zwei Minuten Maschinen starten und landen sollen. Nun hat das renommierte Fraunhofer-Institut für Bauphysik (IBP) mit Sitz in Stuttgart das aktuelle Schallschutzprogramm der Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg (FBB) untersucht.

Der BER-Schallschutz hatte vorher nach Gerichtsurteilen bereits mehrfach nachgebessert werden müssen. Trotzdem gibt es in der Praxis immer noch gravierende Probleme, entspricht der eingebaute Schallschutz in seiner Wirkung oft nicht den Vorgaben, ist es drinnen immer noch zu laut. So steht es im IBP-Gutachten, das im Auftrag der Schutzgemeinschaft der BER-Umlandgemeinden erstellt und am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Berlin vorgestellt wurde. Weiterlesen

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Gemeinsame Presseerklärung der Bürgerinitiativen und Bündnisse gegen Fluglärm

abbBVBBBüSO

             
 
 
www.abb-ber.de                                            www.bvbb-ev.de                 www.buendnissuedost.de

Freitag, 19. August 2016

Dokumentationsübergabe zur Plakataktion „BER am falschen Standort“ während Dampferfahrt

Der Bürgerverein Wilhelmshagen-Rahnsdorf e.V. führt in Abstimmung und mit Unterstützung des Bündnis Südost und des Aktionsbündnis Berlin-Brandenburg (ABB) entlang der Müggelspree eine Plakataktion zum Thema „BER am falschen Standort“ durch. Oder wie der Regierende Bürgermeister, zu Recht im Focus-Interview von März 2015 festgestellt hat:

„Standort Schönefeld ist Geburtsfehler des BER!“

Die mehr als 50 Plakate zum Thema BER wurden von Grafikern und Künstlern aus der Region Südost Berlin/Brandenburg entworfen und in einer gedruckten Dokumentation zusammengefasst.

Diese Dokumentation mit den Einzelplakaten wird, anlässlich der politischen Dampferfahrt der SPD heute Freitag, den 19.08.2016 um 15:00 Uhr Köpenick am Luisenhain an der Dampferanlegestelle, an den Regierenden Bürgermeister von Berlin, Müller und dem BM unseres Stadtbezirkes Herrn Igel übergeben. Weiterlesen

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Mobilitätsstrategie 2030 ignoriert Lärm-, Umwelt- und Klimaschutz-Probleme am BER

Mobilitätsstrategie 2030 ignoriert Lärm-, Umwelt- und Klimaschutz-Probleme am BER

Die Zeuthener Bürgerinitiative BliZ kritisiert im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung den Entwurf der Landesregierung für die Mobilitätsstrategie 2030: Die Mobilitätsstrategie 2030 berücksichtigt nicht die zu erwartenden Lärm-, Umwelt- und Klimaschutz-Probleme am Flughafenstandort Schönefeld. Das einzige formulierte Ziel der Landesregierung beim Luftverkehr ist in dem vorliegenden Entwurf ein Wachstum der internationalen Flugverbindungen und die wirtschaftliche Entwicklung am Luftverkehrsstandort. Dies ist eine vollkommen einseitige Sichtweise und blendet die bekannten und viel diskutierten Lärm- und Umweltprobleme am BER aus. Weiterlesen

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Weitere 2,2 Milliarden Euro für das Fass ohne Boden- BER

Europäische Kommission – Pressemitteilung

Staatliche Beihilfen: Kommission genehmigt öffentliches Investitionspaket für Fertigstellung des Flughafens Berlin Brandenburg

Brüssel, 3. August 2016

Die Europäische Kommission hat festgestellt, dass ein deutsches Investitionspaket für die Fertigstellung des Flughafens Berlin Brandenburg „Willy Brandt” mit den EU-Beihilfevorschriften im Einklang steht. Die Investitionen erfolgen zu Marktbedingungen und stellen daher keine staatlichen Beihilfen für den Flughafenbetreiber FBB dar.

Im Januar 2016 hat Deutschland einen Kredit von 1,1 Mrd. EUR und eine Garantie für zusätzliche Kredite von bis zu 1,1 Mrd. EUR, die die öffentlichen Gesellschafter dem Unternehmen Flughafen Berlin Brandenburg (FBB) als Entwickler und künftigem Betreiber des Flughafens gewähren wollen, bei der Kommission zur Genehmigung angemeldet. Die durch die Gesellschafterbürgschaft abgedeckte Finanzierung soll von Geschäftsbanken bereitgestellt werden. Ein Teil der Investition ist für die Lösung technischer Probleme (z. B. mit dem Brandschutzsystem) und für die Verbesserung des Schallschutzes bestimmt. Die übrigen Mittel werden für den Kapazitätsausbau verwendet, da das Verkehrsaufkommen stärker steigen wird, als in den Prognosen für das ursprüngliche Projekt angenommen. Weiterlesen

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Lärm und Feinstaub schaden dem Herz – Professor aus Mainz veröffentlicht Arbeit zu Risikofaktoren

Lärm und Feinstaub bilden schon für sich genommen die größten Risiken für Herzkreislauferkrankungen, “treffen sie aber zusammen, wird die Gefahr zu erkranken, noch ungleich größer”, so Professor Thomas Münzel, Direktor am Zentrum für Kardiologie der Universitätsmedizin, zumal Lärm und Feinstaub in gleicher Weise Schäden an den Gefäßen hervorriefen.

Die Zahlen seien alarmierend: So gingen durch diese Faktoren den Menschen in den westlichen Industrieländern Europas jährlich bis zu eine Million gesunder Lebensjahre verloren.

Unter Münzels Federführung hat nun ein internationales Forscherteam aus USA, Kanada und Dänemark im European Heart Journal, einer der renommiertesten Fachzeitschriften für Kardiologen weltweit, in einer Übersicht die wichtigsten Forschungsergebnisse der vergangenen vier Jahre zu den Auswirkungen von Luftverschmutzung, insbesondere Feinstaub, und Lärm publiziert. Mit Professor Tommaso Gori und Dr. Frank P. Schmidt waren noch weitere Ärzte der Kardiologie beteiligt. Weiterlesen

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Willy-Brandt-Flughafen: Unrentabler Betrieb absehbar?

Willy-Brandt-Flughafen: Unrentabler Betrieb absehbar?

Der ehemalige Wirtschaftsausschussvorsitzende Frank Welskop sieht das Projekt als “baulich, technisch und betriebswirtschaftlich gescheitert” an und fordert, dass “die Politik die Pleite eingesteht”

Seit zehn Jahren wird in Berlin ein neuer Flughafen gebaut. Eigentlich sollte er 1,7 Milliarden Euro kosten und 2011 fertig werden – nun ist von 2017 und 5,6 Milliarden Euro die Rede. Der neue Willy-Brandt- oder BER-Flughafen soll durch die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) betrieben werden. Sie gehört zu 37 Prozent dem Bundesland Berlin (das 2015 3,6 Milliarden Euro aus dem Länderfinanzausgleich bezog, in den Bayern 5,4 Milliarden Euro einzahlte) und zu weiteren 37 Prozent dem Bundesland Brandenburg.
Frank Welskop, der ehemalige Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses bei der Landesentwicklungsgesellschaft Brandenburg und Autor des Buches BBI – ein neuer Berliner Bankenskandal? glaubt, dass das Projekt “baulich, technisch und betriebswirtschaftlich gescheitert” ist und und fordert, dass “die Politik die Pleite eingesteht”. Weiterlesen

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Aus der Sitzung des Flughafen-Ausschusses in Potsdam:

- BER-Chef Mühlenfeld legt sich auf November 2017 fest
18.07.16 | 22:06 Uhr
Vier Jahre nach der Eröffnungsblamage 2012 scheint die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) bei der Nennung eines möglichen BER-Termins wieder etwas mutiger geworden zu sein. Fast auf den Tag genau legte sich Flughafenchef Karsten Mühlenfeld am Montag fest: spätestens Anfang November 2017 soll es soweit sein.

Der neue Flughafen BER sollte nach Einschätzung von Flughafenchef Karsten Mühlenfeld mit dem Flugplanwechsel Ende Oktober, Anfang November in Betrieb gehen. In den vergangenen Wochen habe es beim Bau des Airports an mehreren Abschnitten “große Fortschritte” gegeben. Dies betreffe auch die Entrauchungsanlage, sagte Mühlenfeld im BER-Sonderausschuss des brandenburgischen Landtags am Montag. Weiterlesen

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